Daimler droht Schadenersatzforderung, Lkw-Kartell: Kläger stehen vor einer hohen Hürde

19.12.2018

Die Hersteller lassen sich offenbar auf keine Vergleichsverhandlungen mit den Spediteuren ein. Daimler geht gegen Grundurteile in Berufung. Die Gerichte verlangen den Nachweis des konkreten Schadens.

Stuttgart – Die Liste der Kläger, die von den Lastwagenherstellern wegen überhöhter Preise Schadenersatz haben wollen, ist lang. Sie reicht von der kleinen hessischen Gemeinde Ebsdorfergrund, die von Daimler ein einzelnes Lkw-Fahrgestell gekauft hat, um darauf die Aufbauten für ein Feuerwehrfahrzeug errichten zu lassen, bis zu der ungarischen Großspedition Waberer’s, die in den Zeiten des Kartells von 1997 bis 2011 mehrere tausend Fahrzeuge gekauft hat. Die EU-Kommission hat gegen die Hersteller  D a i m l e r , D A F , I v e c o , Volvo/Renault und Scania bereits ein Bußgeld von insgesamt 3,8 Milliarden Euro verhängt (wogegen Scania sich noch wehrt). Den Schadenersatz müssen sich die Kunden selbst erkämpfen, wobei sie ihre Ansprüche gegen jedes Kartellmitglied geltend machen können, unabhängig davon, bei welchem der Hersteller sie ihre Fahrzeuge gekauft haben. Auch die VW-Tochter MAN kann verklagt werden; sie war ebenfalls an dem Kartell beteiligt, ging als Hinweisgeber aber straffrei aus.

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